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Leben im Konjunktiv

~ Ina Broich

Ach, ich hätt´so gern…

doch es liegt so fern.

Was würd´ich doch…

gäb es noch.

Könnt´ich nicht,

ist außer Sicht.

Ich wünscht, ich wollt,

hätt´ich doch gesollt?

Gelebter Konjuntiv,

ungehört, was wirklich rief.

Nicht gewagt, verzagt.

Erhofft, doch nie getan,

geträumt, versäumt.

Des Nachts ersehnt,

des Tags verfehmt.

Gerannt mit dem Strom,

von Quelle bis zum Meer,

ja, es ist schwer,

stets mit Gegenwehr,

ist der eig´ne Weg verbunden,

und verschwunden

ist der Konjunktiv,

wenn Du entscheidest:

Indikativ, ist meines!

Kein „hätte“ mehr,

kein „könnte“, „sollte“,

denn wer wollte,

kann es tun!

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Ein Kommentar zu „Der Konjunktiv – Ein Rap-Gedicht

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