Im Herbst der Gezeiten

Die Menschheit, ein fraktales Muster, ein buntes GemÀlde. Doch deuten die Zeichen auf Herbst.
Die BlĂ€tter fallen und enthĂŒllen das GerĂŒst der Gesellschaft. EntblĂ¶ĂŸtes Braun, AuswĂŒchse unseres Selbst. Wir sind das GeĂ€st und Gezweig ein und desselben Baumes.
Zersplitterte Gruppen in einer Gesellschaft, als Teil des Ganzen. ErgĂ€nzen uns im GefĂŒge durch Unterschiedlichkeit. Wiederholen uns in unserer Struktur und sind selbstĂ€hnlich.
Doch das Braun schreit durch alles hindurch. HinterlĂ€sst Spuren, erinnert an Vergangenes. In unterschiedlichsten Tönen flackert es. Durchmischt sich mit Rot, GrĂŒn, Gelb und Schwarz. Wird alltagstauglich. Es wird kĂ€lter im Blau des Sternenkreises. Wir verlieren die RegelmĂ€ĂŸigkeit im Chaos und lassen Chaos herrschen. Das GefĂŒge scheint zu zerbrechen, zu zerrinnen. Teile des GefĂŒges gewĂ€hren Einlass und lassen das Fraktat Menschheit unterwandern. Doch wir sind eins und wir sind mehr! Nur in gesamter Farbenpracht ein GemĂ€lde. Die Zeichen stehen auf Herbst. Doch im Laufe der Zeiten folgt auf Winter der FrĂŒhling. LĂ€sst Braun und KĂ€lte hinter sich und entfaltet sich zu neuem Muster. Wir sind die Teilchen des Fraktats Menschheit. Jeder eine Kopie des anderen, ĂŒbereinstimmend in vielen Aspekten, und doch einzigartig. Seien wir gemeinsam mehr als brauner Einheitsbrei.

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