Ein bisschen Tod …

hurry-2119711_1920

Ein bisschen Tod…

(c) Ina Broich

Baseballspiele, Kuchen backen,

Klassenfahrt? Tasche packen!

Mamataxi hin und her,

Hausaufgaben sind zu schwer!

Ein bisschen Tod wär´ jetzt nicht schlecht!

Mittagessen, Abendessen,

Himmel, Herr, ich hab´s vergessen!

Buch zurück in Bücherei,

Katzenklo? Uh, Schweinerei.

Ein bisschen Tod wär´ jetzt nicht schlecht!

Waschmaschine, Spülmaschine,

Füller braucht ´ne neue Mine,

Schuh zu klein, Balettschuh drückt,

Rasenmäher spielt verrückt.

Ein bisschen Tod wär´ jetzt nicht schlecht!

Essen, shoppen, Hund ausführen,

Klassenpflegschaftsvorsitz küren,

Frühstück machen, Arztbesuch,

machmal ist es echt genug!

Ein bisschen Tod wär´ jetzt nicht schlecht!

Pause machen? Keine Zeit!

Ist vor Krankheit nicht gefeit!

24/7 auf den Beinen,

Manchmal ist es echt zum weinen!

Ein bisschen Tod wär´ jetzt nicht schlecht!

Muttertag macht alles wett!

Essen kommt direkt ans Bett,

Liebesbriefe gleich mit hintendran,

Tod kann warten, also dann…

Der Konjunktiv – Ein Rap-Gedicht

paris-3193674_1920

 

Leben im Konjunktiv

~ Ina Broich

Ach, ich hätt´so gern…

doch es liegt so fern.

Was würd´ich doch…

gäb es noch.

Könnt´ich nicht,

ist außer Sicht.

Ich wünscht, ich wollt,

hätt´ich doch gesollt?

Gelebter Konjuntiv,

ungehört, was wirklich rief.

Nicht gewagt, verzagt.

Erhofft, doch nie getan,

geträumt, versäumt.

Des Nachts ersehnt,

des Tags verfehmt.

Gerannt mit dem Strom,

von Quelle bis zum Meer,

ja, es ist schwer,

stets mit Gegenwehr,

ist der eig´ne Weg verbunden,

und verschwunden

ist der Konjunktiv,

wenn Du entscheidest:

Indikativ, ist meines!

Kein „hätte“ mehr,

kein „könnte“, „sollte“,

denn wer wollte,

kann es tun!

Neuer Blogbeitrag

Puh,
eine neue Seite zu erstellen, bringt mich ganz schön ins Schwitzen.
Dabei müsste ich eigentlich einen Rap für eine Lesung schreiben.
Es soll humorvoll und feministisch sein.
Spontan fiel mir da die Plastische Chirurgie ein. Fetzen sind bereits vorhanden. Aber bei 28 Grad brennt die Birne anstatt dass das kreative Denken entflammt. Entflammen ist gut, ich glaube so fange ich an…