Der Konjunktiv – Ein Rap-Gedicht

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Leben im Konjunktiv

~ Ina Broich

Ach, ich hätt´so gern…

doch es liegt so fern.

Was würd´ich doch…

gäb es noch.

Könnt´ich nicht,

ist außer Sicht.

Ich wünscht, ich wollt,

hätt´ich doch gesollt?

Gelebter Konjuntiv,

ungehört, was wirklich rief.

Nicht gewagt, verzagt.

Erhofft, doch nie getan,

geträumt, versäumt.

Des Nachts ersehnt,

des Tags verfehmt.

Gerannt mit dem Strom,

von Quelle bis zum Meer,

ja, es ist schwer,

stets mit Gegenwehr,

ist der eig´ne Weg verbunden,

und verschwunden

ist der Konjunktiv,

wenn Du entscheidest:

Indikativ, ist meines!

Kein „hätte“ mehr,

kein „könnte“, „sollte“,

denn wer wollte,

kann es tun!

Neuer Blogbeitrag

Puh,
eine neue Seite zu erstellen, bringt mich ganz schön ins Schwitzen.
Dabei müsste ich eigentlich einen Rap für eine Lesung schreiben.
Es soll humorvoll und feministisch sein.
Spontan fiel mir da die Plastische Chirurgie ein. Fetzen sind bereits vorhanden. Aber bei 28 Grad brennt die Birne anstatt dass das kreative Denken entflammt. Entflammen ist gut, ich glaube so fange ich an…